Marketing· 5 Min. Lesezeit

Apple Wallet Marketing: Push-Nachrichten sinnvoll einsetzen

Eine digitale Stempelkarte in Apple Wallet oder Google Wallet ist mehr als eine digitale Version der Papierkarte. Sobald sie gespeichert ist, kann sie Nachrichten direkt auf den Sperrbildschirm des Kunden schicken, ganz ohne App, ohne SMS-Kosten und ohne Umweg über Social-Media-Algorithmen. Ob Barbershop oder Sushi-Restaurant: Der Effekt funktioniert branchenübergreifend.

Warum Wallet-Push anders funktioniert

Eine Push-Nachricht aus der Wallet landet dort, wo ein Kunde ohnehin mehrmals täglich hinschaut: auf dem Sperrbildschirm. Anders als eine E-Mail, die im Postfach untergeht, oder ein Social-Media-Post, der im Feed verschwindet, ist die Wallet-Nachricht schwer zu übersehen und dabei unaufdringlich, solange sie sparsam eingesetzt wird.

Drei Situationen, in denen sich eine Nachricht lohnt

Kurz vor der Belohnung

Wer nur noch ein oder zwei Stempel bis zur Belohnung braucht, ist besonders empfänglich für eine kleine Erinnerung. Der Abstand zum Ziel ist klein, die Motivation entsprechend hoch.

Nach längerer Inaktivität

Kunden, die einige Wochen nicht da waren, lassen sich gezielt ansprechen, oft mit einem kleinen Anreiz für den nächsten Besuch. Das ist deutlich günstiger, als denselben Kunden über Werbung neu zu gewinnen.

Bei echten Neuigkeiten

Eine neue Speisekarte, ein neuer Standort oder ein saisonales Angebot rechtfertigen eine Nachricht. Reine Werbebotschaften ohne echten Mehrwert nutzen sich dagegen schnell ab.

Wie oft ist zu oft?

Die Wallet-Nachricht wirkt nur, solange sie selten und relevant bleibt. Ein bis zwei gezielte Nachrichten pro Monat sind für die meisten kleinen Geschäfte ein guter Richtwert. Wer öfter schreibt, riskiert, dass Kunden die Karte aus der Wallet entfernen.

evecoo verschickt Push-Nachrichten automatisch, etwa an Kunden, die länger nicht da waren, direkt aus dem Dashboard.

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